Vorbereitung:

Als erstes findet natürlich ein Gespräch statt, in dem besprochen wird, welche Art Aufnahmen wir machen wollen, z.B. Studio- oder Außenaufnahmen. In der Regel geschieht dies per E-Mail, durch ein Telefongespräch oder ein persönliches Treffen.

Dann wird ein Termin vereinbart. Je nach Anzahl der unterschiedlichen Motive (Locations, Kleidung etc.), kann eine Fotosession durchaus mehrere Stunden Zeit beanspruchen!
Da es von Vorteil ist, wenn das Modell möglichst viele verschiedene Kleidungsstücke mitbringt, solltest du also einiges an Zeit einplanen. Je größer die Auswahl ist, desto mehr Fotos entstehen. Und mit jedem weiteren Outfit wird es einfacher, die erste Nervosität legt sich, die Sicherheit steigt und die Fotos werden besser.

Vor allem bei Studioaufnahmen passende Schuhe nicht vergessen! Die Sohlen bitte möglichst reinigen, da der Fotohintergrund bis auf den Boden reicht und sonst schnell verschmutzt wird.
Ansonsten bieten auch Hüte, Handtaschen, Tücher, Jacken, Schals, Schmuck etc. viele Möglichkeiten. Auch "schräge" oder ungewöhnliche Kombinationen sind oft sehr fotogen.

Vertrag:

Im Laufe der Vorbereitung einigen wir uns auf einen Vertrag, der beiden Seiten Rechtssicherheit bei der Verwendung der Fotos bietet.
Einen Beispielvertrag kann man hier einsehen: TFP-Vertrag.pdf

Begleitung:

Selbstverständlich kannst du zur Fotosession und zu allen anderen Treffen eine Begleitperson mitbringen.

Während der Fotosession

Natürlich stehe ich jederzeit gerne beratend zur Seite und mache Vorschläge was wie fotografiert werden könnte. Das letzte Wort, ob ein Motiv/Outfit fotografiert wird oder nicht, hat aber immer das Modell! Dabei gehe ich auch gerne auf deine Vorschläge, Wünsche und Ideen ein.

Aktaufnahmen:

Auf Wunsch mache ich auch Aktaufnahmen. Mein persönlicher Schwerpunkt liegt dabei eher bei Lowkey-Aufnahmen oder sogenanntem verdecktem Akt, also Aktfotos, auf denen die "strategischen" Stellen mehr oder weniger gut verdeckt sind, z.B. durch Tücher, eine Jacke, die Hände des Modells oder Gegenstände wie eine Gitarre, ein Buch etc.
Aber letztendlich bestimmen natürlich deine Wünsche und Vorstellungen, was genau fotografiert wird. Dazu gehört auch, dass zuvor vereinbart wird, was und wie viel zu sehen, oder nicht zu sehen sein soll.
Dabei lasse ich eine Fotosession gerne einfach fließen. Gerade Aktfotos sind sehr stimmungs- und situationsabhängig. Wenn es nicht zur richtigen Stimmung kommt, wird eben einfach etwas anderes fotografiert.

Aussortieren

Die entstandenen Fotos werden normalerweise sofort anschließend (je nach Zeit ggf. aber auch bei einem zweiten Termin) gemeinsam aussortiert. Auch hier hat das Modell immer das letzte Wort, ob ein Foto aussortiert (und damit unwiderruflich gelöscht) wird. Ziel des gemeinsamen Aussortierens ist vor allem, dass letztlich kein Foto übrigbleibt, von dem du nicht möchte, dass es existiert.

Die Fotos für dich:

Die übrig gebliebenen Fotos müssen dann noch konvertiert und eventuell leicht (nach meinem Ermessen) bearbeitet werden. Da das ein paar Tage dauern kann, ist es am einfachsten, wenn du einen USB-Stick mitbringst, den ich dann mit den bearbeiteten Bildern per Post wieder zurückschicke. Als Alternative kann ich die Bilder auch als Zip-Datei zum Download bereitstellen. Die Datei kann aber, je nach Anzahl der Bilder, sehr groß werden!

Der USB-Stick (oder die Zip-Datei) enthält dann alle nach dem Aussortieren verbliebenen (und ggf. bearbeiteten) Fotos in voller Auflösung als jpg-Datei, zur beliebigen eigenen (nicht kommerziellen) Verwendung (es sei denn, es wurde etwas anderes vereinbart).